Kleinkalibergewehr Freihand, Kennzahl 1.35 (100m) und 1.42 (50m)
Waffe: Kleinkalibergewehre (Einzellader) Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr) und einem Gesamtgewicht von 7,5 kg, Abzug beliebig
Visierung: Diopter (100m) bzw. Diopter oder Zielfernrohr bis zu 12-facher Vergrößerung (50m)
Munition: handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)
Entfernung: 100m bzw. 50m
Scheiben: Durchmesser der 10 = 50 mm, Ringabstand = jeweils 25 mm (100m)
Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8 mm (50m)
Anschlag: stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss
Programm: 30 Schuss in 40 Minuten, bei Zuganlagen 45 Minuten
alle Zeiten zuzüglich 15 Minuten Probe und Einrichtungszeit
Ausrüstung:
Der Schießhandschuh erfüllt die Eigenschaft, das Handgelenk zu stützen und durch einen speziellen aufgerauten Gummi in der Handfläche soll der ein abrutschen der Waffe aus der Hand verhindern.
Die Schießjacke hat vor allem eine Stützfunktion und gibt dem Schützen einen sicheren Halt im Oberkörperbereich. Eine solche Jacke besteht meist aus einem Doppelleinenmaterial und kann nach Maß dem Schützen angefertigt werden.
Die Schießhose dient den Schützen als Stützhilfe im Ober- und Unterschenkelbereich und kann ein eventuelles Umknicken verhindern.
Der Schießschuh dient dem Schützen als festem Halt im Fuß bzw. Beinbereich. Da die Schuhsohle Flach ist - und nicht wie bei Sport oder Wanderschuhen - bietet der Schießschuh einen festen und sauberen Halt am Boden. Um verknicken oder verformen der Sohle zu verhindern, werden die Schuhe in speziell angefertigte Halter gespannt, die die Sohle gerade halten sollen.


