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Lange Jahre Freundschaft mit der Schützengilde Fürstenwalde/Spree von 1427 e.V.

Auch wenn die Patenschaft erst auf den Jahreshauptversammlungen Anfang 1993 bestätigt wurde: Die ersten Kontakte gab es vor nunmehr 20 Jahren im Sommer und Herbst 1992. Aus diesem Anlaß weilte eine Abordnung der Schützengilde beim diesjährigen Volks- und Schützenfest in Huxfeld. Der 1. Vorsitzende der Schützengilde, Dirk Zurakowski, überbrachte anläßlich der 20jährigen Kontaktpflege 2013 die besten Grüße und Glückwünsche sowie eine Ehrenplakette. Diese kupferfarbene Plakette zeigt auf einer stilisierten Deutschlandkarte die Wappen der Schützengilde Fürstenwalde/Spree von 1427 e.V. und des Schützenvereins Huxfeld von 1876 e.V. Trotz oder gerade wegen der Entfernung von 480 Autobahnkilometer frischen regelmäßig unregelmäßge Besuche die Freundschaft auf.

Geschichte Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V.: 1. Vorsitzender Heinz Warnken (1994 – 2001)

125 Jahre Vereinsgeschichte liegen inzwischen hinter uns. Die ersten 75 Jahre waren sicherlich die schwierigsten Jahre. Sie wurden unterbrochen durch zwei zerstörerische Weltkriege in denen auch viele unserer Vereinsvorgänger ihr Leben verloren. Die letzten 50 Jahre waren zum Beginn vom Wiederaufbau geprägt. Zum zweiten Mal brauchte man allen Mut und die Tatkraft um wieder völlig von vorne anzufangen. Hier gab es im Verein wirkliche Idealisten die nun die Arbeit ihrer Vorgänger fortsetzten und den am Boden liegenden Verein wieder aufbauten und mit neuem Leben füllten.

Die letzten sechs Jahre, die ich als Vorsitzender unseres Vereins mit gestalten und erleben durfte, waren aus meiner Sicht für unseren Verein recht erfolgreiche Jahre mit bedeutenden Entscheidungen.

In der Jahreshauptversammlung 1996 haben wir unsere 1968 erstmals verabschiedete Satzung in einigen Paragraphen geändert um die Gemeinnützlichkeit unseres Vereins weiterhin sicherzustellen. Gleichzeitig wurde mit der Satzungsänderung erstmals eine Beitragsordnung und Ehrenordnung eingeführt.

Im Jahr 1996 feierte unsere Damenabteilung im Frühjahr mit einem großen Pokalschießen und anschließenden Festabend mit vielen Gästen ihr 25jähriges Damenjubiläum. Nach unserem Herbstschießen 1996 haben dann eine Reihe von Mitgliedern unter der Leitung unseres Schützenbruders Otto Räck an vielen Tagen in den Monaten September und Oktober unsere Schießsportanlage im großen Umfang saniert. Die komplette Anlage wurde mit neuen Fenstern versehen und in der KK-Halle wurde ein Holzfußboden und eine neue Decke eingebaut. Die Heizungsanlage wurde zur Beheizung der KK-Halle noch einmal erweitert und komplett überholt. Bereits am 2. November konnten wir dann mit einer Einweihungsfeier unsere KK-Halle wieder ihrer Bestimmung übergeben. Die Finanzierung dieser Baumaßnahme konnte nur durch die Erhebung einer einmaligen Umlage von 50,00 DM von allen erwachsenen Mitgliedern und durch 1.400 freiwilligen Helferstunden geleistet werden. Durch diese großartige freiwillige Mitarbeit von vielen Idealisten war die Erneuerung unserer Anlage erst möglich geworden.

Zum Ende des Jahres 1996 stand unser Verein vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Unser ehemaliger Vereinswirt Eckhard Buerhop wollte sein komplettes Anwesen, mit dem Grundstück auf dem sich unsere Schießsportanlage befand, verkaufen. Durch die Umsicht meines Vorgängers Helmut Jaeschke hatten wir uns erstmals in dem im Jahr 1992 verlängerten Pachtvertrag ein Vorkaufsrecht einräumen lassen. Die ersten Gespräche mit Eckard Buerhop gestalteten sich äußerst schwierig, zumal seine Preisverstellung für mich unvorstellbar hoch, und für unseren Verein in keiner Weise leistbar waren. In der Jahreshauptversammlung am 7. Februar 1997 wurde ich von der Versammlung beauftragt, mit Eckard Buerhop die Kaufverhandlungen weiter fortzusetzen. Ebenfalls wurde in dieser Jahreshauptversammlung die Höchstkaufpreislinie festgelegt und die Finanzierung für diesen Grunderwerb durch eine maßvolle Beitragsanpassung vorbereitet. Nach einigen weiteren Verhandlungsrunden konnten wir endlich am 10. Juni 1997 den Kaufvertrag notariell beurkunden lassen. Seit diesem Tag verfügt unser Verein neben seiner Sportanlage über 7.255 qm Grund und Boden. Am 28. November 1997 wurde unser Grundstück dann noch einmal um 612 qm vergrößert. Unser Schützenbruder und Nachbar Heinz Warnken übertrug dem Verein diese Fläche unendgeldlich. Ab diesen Tag steht unsere KK-Halle nun auch komplett auf unserem nun inzwischen 7.867 qm großem Grundstück. Aus meiner Sicht war das Jahr 1997 somit für unseren Verein ein sehr bedeutendes Jahr, den es wurden die Weichen für die weitere Zukunft unseres Vereins gestellt und für unsere nachfolgenden Generationen die Möglichkeit des weiteren Fortbestehen hiermit gesichert.

In der Jahreshauptversammlung 1998 wurde von den Mitgliedern beschlossen, unsere bereits im Jahr 1914 geweihte Fahne, zu restaurieren. Ein Kostenvoranschlag über Gesamtkosten von 5.000,00 DM lag hierfür vor. Ein spontaner Spendenaufruf für diese Investition erbrachte noch am Versammlungsabend über 1.000,00 DM, die dann zur Finanzierung maßgeblich mit dazu beitrugen.

Im Jahr 1999 standen wir dann schon wieder vor neuen Investitionen. Von der Kreisverwaltung wurden alle Schützenvereine des Landkreises aufgefordert, ihre Schießsportanlagen durch einen Schießsportsachverständigen auf sicherheitstechnische Mängel überprüfen zu lassen und ein entsprechendes Gutachten vorzulegen. Bei dieser Überprüfung wurden auch an unserer Anlage diverse Sicherheitsmängel festgestellt. Die Beseitigung dieser Mängel erforderte eine Investition von nahezu 50.000,00 DM. Durch die Unterstützung des Landkreises Osterholz mit einem Darlehen und Zuschuss und wieder nur durch über 1000 freiwilligen Helferstunden einiger Idealisten konnten wir in den Jahren 1999 und 2000 die aufgezeigten Sicherheitsmängel beseitigen und finanzieren.

Neben diesen, für einen Verein in unserer Mitgliedergröße schon gewaltigen Investitionen, wurde die Vereinskasse im Jahr 2000 aber noch weiter strapaziert. Im selben Jahr wurde unsere Sportanlage nun an den öffentlichen Schmutzwasserkanal, die zentrale Wasserversorgung und an das Erdgasnetz angeschlossen. In den von mir als Vorsitzenden miterlebten letzten sechs Jahren haben wir uns aber neben unseren vielen baulichen Aktivitäten und Investitionen natürlich auch weiterhin sehr aktiv dem Schießsport gewidmet und die Tradition gepflegt. Wir haben in diesen Jahren hervorragende Schützenfeste gefeiert und weitere gesellschaftliche Höhepunkte erlebt.

Der Verein hat zum Beginn seines Jubiläumsjahres 261 Mitglieder von denen sich eine große Zahl aktiv am Vereinsleben beteiligt. Wir haben neben einer großen Zahl von Traditionsschützen sehr erfolgreiche Sportschützinnen und Sportschützen in unseren Reihen. Von diesen wurden auch in den vergangenen Jahren wieder unzählige Kreis- Bezirks- und Landesmeisterschaften gewonnen. Einige von ihnen konnten sich durch ihre Leistungen sogar für den Start bei den Deutschen Meisterschaften in München qualifizieren und kehrten von dort mit beachtlichen Ergebnissen nach Hause.

Ich meine heute sagen zu können, für den Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V. bestehen auch über das 125. Jubiläum hinaus die besten Voraussetzungen, für ein weiteres aktives Vereinsleben. Wir haben durch die Investitionen in den Grunderwerb und in die Schießsportanlage für die Jugend, unserer nachfolgenden Generationen, hierfür den Grundstein gelegt. Ich wünsche mir für unseren Verein und all seinen Mitgliedern auch für die weitere Zukunft ein friedliches Miteinander und eine weiterhin positive Entwicklung. 

Heinz Warnken

[Text entnommen der Festschrift 125. Jahre Schützenverein Huxfeld aus dem Jahr 2001]

 

Geschichte Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V.: 1. Vorsitzender Johannes Warnken (1981 – 1987)

Die Mitglieder des Schützenvereins Huxfeld von 1876 e. V. dürfen auf ihren Verein stolz sein. In der kleinen Chronik zum 100jährigen Jubiläum haben die Schützenbrüder Johann Drewes und Johann Harjes festgehalten, was bis 1976 den Verein prägte.

Der Idealismus der immer notwendig, von dem so viel gepriesen wurde, ist uns bis heute erhalten geblieben. Nur die Zeiten haben sich geändert. Der Stellenwert des Schießsports hat an Bedeutung nicht verloren, wohl aber der Spruch auf unserer schon alten Vereinsfahne: „Üb Aug und Hand fürs Vaterland“. Doch die gute alte Fahne hat als Einziges zwei Weltkriege überstanden und hat viel Freud und Leid gesehen. Sie muss uns auch weiter als Symbol für Treue und Geschlossenheit auf allen Wegen begleiten.

1981 stellte mein Vorgänger Jonny Block aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Gemeinsam hatten wir den Beschluss eine neue große Luftgewehrhalle zu bauen, so wie sie heute in etwa noch dasteht, auf den Weg gebracht. Kein leichtes Unterfangen.

Als ich das Amt des Vorsitzenden übernahm war die Halle bereits im Rohbau fertig. Am 1. Mai 1982 konnte die neue Anlage voll genutzt werden. Ein unzumutbares Provisorium in der alten KK-Halle war somit beendet. Alle Bauarbeiten sind in Eigenleistung erbracht worden. Wieder ein Werk großer Idealisten. Die Arbeit unseres damaligen Bauleiters, des Schützenbruders Johann Harjes darf ich hier noch einmal erwähnen.

1982 wurde auch ein Festausschuss gebildet, der mit der Einführung des „Nassen Gericht“ und der Tombola beim Schützenfest äußerst erfolgreich arbeitet. Zwei dieser Herren sind im Amt des Vorsitzenden meine Nachfolger geworden und eine Dame ist unsere jetzige Bezirksdamensportleiterin Inge Warnken.

1983 wurde das Schützenfestprogramm liberalisiert. Der König konnte nun bestimmen wann und wo er abgeholt wird. Dies sorgte für Diskussionsstoff. Im selben Jahr weihte der Landrat und Bürgermeister Heinrich Blanke die kleine Jugendfahne am Schützenfestsonntag vor großer Kulisse.

1985 wurde uns als erster Verein im Landkreis Osterholz die Sportplakette vom Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker durch den Landrat am Schützenfestmontag feierlich übergeben.

1986 war als Höhepunkt die Teilnahme beim Deutschen Schützentag anlässlich des 125jährigen Bestehens des Deutschen Schützenbundes in Osnabrück anzusehen. Unsere Abordnung hatte das große Glück als einzige mitten zwischen dem Begrüßungskomitee, an der Spitze der Ministerpräsident Ernst Albrecht, der Generalinspekteur der Bundeswehr von Altenburg, des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Artinger aus München sowie der Oberbürgermeisterin aus Osnabrück die Parade hoch oben vom „Heger Tor“, dem Wahrzeichen der Stadt, abzunehmen. Die gesamte Anekdote dieser Veranstaltung würde hier den Rahmen sprengen. Die Feier in Osnabrück fand am 3. Mai 1986 statt, 7 Tage nach dem Supergau von Tschernobyl, der unser Leben veränderte.

Seit 1981 wurde Werner Stellmacher als Platzmeister eingesetzt. Viel Arbeit und Ärger wurde mir damit abgenommen. Seit 1981 gibt es eine Weihnachtsfeier im Anschluss an das Weihnachtsbratenschießen, wo auch immer die Frauen ehemaliger verstorbener Vorstandsmitglieder dabei sind.

Berufliche Gründe zwangen mich zur Jahreshauptversammlung im Januar 1988 das Amt des Vorsitzenden aufzugeben, mit der Gewissheit in Helmut Jaeschke einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.

Ich danke dem Vorstand für die Idee, die Arbeit ehemaliger Vorsitzender aus ihrer Sicht hier dazustellen. Ich wünsche dem Verein erst einmal für die nächsten 25 Jahre viel Erfolg und weiterhin allen Mitgliedern „ Gut Schuss“:

Euer Johannes Warnken

[Text entnommen der Festschrift 125. Jahre Schützenverein Huxfeld aus dem Jahr 2001]

 

Geschichte Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V.: 1. Vorsitzender Helmut Jaeschke (1988-1993)

Durch die Kriegswirren wurde das Vereinsleben der Schützen des Huxfelder Schützenverein von 1876 e.V. bis 1949 unterbrochen und begann sich ab 1950 wieder zu beleben. Der Schützenverein Huxfeld kann auf tatkräftige Schützenschwestern und Schützenbrüder zurückblicken, die bis zum heutigen Tage ihr Wirken zum Nutzen des Vereins eingesetzt haben und es auch noch heute tun.

Stolz kann der Schützenverein Huxfeld auf seine Vereinsfahne blicken, die 1914 vom Lehrer Stölken aus Huxfeld geweiht wurde, und dem Verein bis heute erhalten geblieben ist. Diese Fahne begleitet den Verein inzwischen 87 Jahre und wird noch heute stolz bei den Veranstaltungen und Ausmärschen getragen und ist Symbol des Schützenvereins und seiner Mitglieder geworden.

In der Jahreshauptversammlung 1988 wurde ich Nachfolger des 1. Vorsitzenden Johannes Warnken, der aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte. Nach Eintritt 1981 betätigte ich mich aktiv im Schützenverein und war von 1983-1985 Einkäufer, von 1984-1987 im Festausschuss und von 1988-1993 1. Vorsitzender im Verein.

Die Jugendarbeit lag mir besonders am Herzen und ich hatte stets ein offenes Ohr für deren Belange. Ausfahrten zum Hansaland und eine Ausfahrt zur Deutschen Meisterschaft nach München zeugen davon. Ebenso haben wir mit der Jugend die Altpapiersammlung durchgeführt, deren Erlös die Jugendarbeit unterstützte.

Eine meiner ersten Amtshandlungen war eine Trauerfeier. Am 14.03.1988 verstarb unser langjähriger und umsichtiger 2. Vorsitzende Heinz Schloo aus Schmalenbeck. Ich hielt die Grabrede und war tief ergriffen von diesem Ereignis.

In 1989 wurden für unsere Schießsportanlage Anschaffungen und größere Reparaturen in Angriff genommen. Das waren Inspektion der 100m KK-Anlage, Dacherneuerung sowie Jacken und Gewehre für die Jugendabteilung. Da ab 1991 auch die ersten Raten der aufgenommenen Darlehn fällig waren, wurde eine Beitragserhöhung vorgeschlagen und von der Versammlung bestätigt.

Sportliche Höhepunkte und Erringen von Meisterschaften gehörten zum Huxfelder Schützenverein zur Tagesordnung. Höhepunkt in meiner Amtszeit war die Teilnahme vom Schützenbruder Manfred Junge an den Deutschen Meisterschaften in München in der Disziplin Zimmerstutzen. Schützenbruder H.-D. Siedenburg und ich haben es uns nicht nehmen lassen unseren Urlaub in Längenfeld/Tirol zu unterbrechen, um Manfred Junge bei der Deutschen Meisterschaft moralisch zu unterstützen.

In der Jahreshauptversammlung 1990 habe ich den Vorschlag aufgrund vom Aufruf des Deutschen Sportbundes unterbreitet, mit einem Schützenverein aus dem Ostteil Deutschlands eine Partnerschaft zu schließen. Dieser Vorschlag wurde angenommen.Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz und wir führten eine Fahrt mit der Besichtigung der Bitburger Brauerei durch. Es waren erlebnisreiche und fröhliche Stunden die wir miteinander hatten. In 1991 wurden weitere Investitionen in der Pflasterung des Vorplatzes, die KK-Blenden wurden erneuert und von verschiedenen Spendern wurden die automatischen LG-Zuganlagen gegen die alten eingetauscht.

Im Jahr 1991 übergab unser Vereinswirt Heinz Buerhop seinen Betrieb an seinen Sohn. Durch die Übertragung der Geschäftstätigkeit an Eckard Buerhop war es von größter Bedeutung, den bestehenden Pachtvertrag neu zu vereinbaren. Es wurde ein neuer Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren (bis 2021) geschlossen. Der Pachtvertrag beinhaltete ein Vorkaufsrecht für die vom Verein gepachtete Fläche und wurde mit einer Preisindexklausel für den von uns zu leistenden Pachtzins abgeschlossen.

In 1992 wurde die Schließung der Vereinsgaststätte durch die jungen Eheleute Buerhop dem Verein mitgeteilt und es war ein Überdenken für die zukünftigen Schützenfeste notwendig. Es wurde in eine neue Küche und in einen Tresen in der KK-Halle investiert und als Vereinswirt wurde Heye Schnau aus Grasberg gewonnen. Die bestehende Heizungsanlage wurde ebenfalls restauriert und erneuert. Mit dem Bierverleger Grotheer wurden für 10 Jahre vertragliche Reglungen getroffen, die auch gleich die Ausschank-Konzession für den Verein sicherte. Der Festplatz wurde in diesem Jahr gegenüber den bisherigen verändert. Die Festzeltkosten übernahm der neue Festwirt Heye Schnau und das Festzelt wurde rechts neben dem Schießstand neu aufgestellt. Vor dem Festzelt wurde ein neuer Holzfußboden hergestellt, der auch noch heute genutzt wird. An der Arbeit waren Otto Räck und Georg Otten maßgeblich beteiligt.

Im Oktober 1992 fuhren 18 Mitglieder einschließlich König Johannes Warnken und Vereinsfahne zur ersten Teilnahme am Schützenfest der Schützengilde Fürstenwalde/Spree von 1427 e.V. um gleichzeitig die Weichenstellung für eine Partnerschaft mit diesem Verein herzustellen.

In 1993 wurde im beiderseitigen Einvernehmen die Partnerschaft besiegelt und seitdem findet ein ständiger Dialog zwischen beiden Vereinen auf den Jahreshauptversammlungen und Besuche der Schützenfeste statt. Es waren erlebenswerte Tage und fröhliche Stunden die diesen Zusammenschluss begleiteten. Ein separater Beitrag gibt die Entstehung dieser Partnerschaft wieder.

Da meine Lebensgefährtin Hildegard Schorfmann zweimal an einer heimtückischen Krankheit operiert wurde und ich Anfang 1994 nicht mehr einschätzen konnte, was auf mich geschäftlich und privat zukommt, habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt und im Vorfeld einen würdigen Nachfolger gefunden, der dann in der Jahreshauptversammlung 1994 auch einstimmig gewählt wurde und bis heute den Vorsitz innehat.

Es war mein Stellvertreter Heinz Warnken, der ab 1994 die Geschicke des Vereins führt und zur Familie gehört, die mit dem Vater Luis Warnken und den Bruder Johannes Warnken schon 12 Jahre Vorsitzende des Schützenvereins Huxfeld von 1876 e.V. stellte.

Ich denke gerne an meine Amtszeit zurück und wünsche dem Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V. stets Männer und Frauen die den Schießsport, die Tradition und Brauchtumspflege des Deutschen Schützenbundes an weitere Generationen übermitteln. Zum 125jährigen Jubiläum wünsche ich dem Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V. und seinen Gästen Kaiserwetter und ein friedliches und fröhliches Jubiläumsschützenfest das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleibt.

Helmut Jaeschke

[Text entnommen der Festschrift 125. Jahre Schützenverein Huxfeld aus dem Jahr 2001]

 

Geschichte Schützenverein Huxfeld von 1876 e.V.:1. Vorsitzender Johann Block (1973-1980)

Durch einen tragischen Verkehrsunfall am 30. Dezember 1972 verlor der Schützenverein seinen damaligen 1. Vorsitzenden Luis Warnken. Da im Verein nun niemand bereit war, dieses Amt zu übernehmen, stellte ich mich zur Wahl. Und so wurde ich auf der Jahreshauptversammlung am 9. Februar 1973 zum 1. Vorsitzenden gewählt und gab gleichzeitig mein Amt als Schießmeister an den Schützenbruder Manfred Junge ab. Der erste öffentliche Auftritt war das 50jährige Bestehen des Schützenvereins Fischerhude. Und nachdem dieses überstanden war, wurde ich in der Führung des Vereins etwas sicherer.

   
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